also definitiv kann man virtualbox auf einem 64bit windows installieren und betreiben.
wenn man nur das eine oder andere ältere programm hat, welches nicht richtig läuft, dann würde ich den xp-mode verwenden.
wenn man wirklich flexibel virtualisieren will, dann kommt man wohl an virtualbox oder vmware nicht vorbei.
virtualbox erscheint mit hier flexibler und auf anhieb auch performanter. die verwaltung der virtuellen maschinen nimmt sich nicht viel. da kann man mit beidem leben, obwohl die virtualbox etwas logischer und einfacher erscheint.
allerdings sind meine tests noch lange nicht abgeschlossen. ich will als endergebnis einen "server" haben, der entweder unter XP oder linux läuft und dazu 3 angeschlossene arbeitsplätze.
das heisst auf meinem grundsystem laufen dann 4 virtuelle maschinen, die ich über terminals ansprechen will (RDP, entweder mini PCs oder wyse terminals).
ich teste jetzt erstmal mit meinem win7ultimate(64) als basissystem, ich dache aber aber auch schon an opensolaris. letztlich hängt es davon ab, wie ich die schnittstellen betreiben kann. da könnte das windows einen leichten vorteil haben. auf jeden fall sollte man als basis ein 64bit OS nehmen, damit man auch mehr als 3,5 GB speicher verwalten kann.
ansonsten würde man ja wieder bei einem typischen server landen.
ich denke, daß in zukunft die neuen xen hypervisor eine grosse rolle spielen, da sie direkt auf die hardware aufsetzen und kein basisbetriebssystem mehr brauchen.
da das allerdings noch relativ neu ist, werde ich für meine zwecke erstmal noch bei der traditionellen virtualisierung bleiben.
bei mehreren virtuellen maschinen brauche ich sowieso lizenzen, ich hab mir etliche XPprof lizenzen für 20€ besorgt, das ist absolut tragbar. linux kostet eh nichts, da werd ich als server ubuntu hardy heron oder centos in betracht ziehen, falls mir der softwarehersteller nichts direktes vorschreibt.
virtualbox kostet ca. 34€ pro user, also auch absolut im rahmen. vmware-server sollte derzeit noch kostenlos sein. lizensieren muss ich das, da es ja am ende als professionelle lösung laufen soll.
falls es virtuell nicht so stabil klappt, wie ich mir das vorstelle, dann werden es halt 4 herkömmliche PCs und gut.